In vielen Büchern wird empfohlen, Affirmationen oder Mantras mündlich zu wiederholen, doch das Aufschreiben ist weitaus wirkungsvoller. Denn sobald wir etwas aufschreiben, verleihen wir unseren Gedanken Gestalt, und so wird dieses Stück Papier zu einem Beweis. Es gibt ein Sprichwort, das die Bedeutung des Schreibens sehr treffend beschreibt: „Worte verfliegen, das Geschriebene bleibt.“
Schreiben ist eine Tätigkeit, die langsamer abläuft als Sprechen. Da wir Buchstabe für Buchstabe schreiben, sorgen wir dafür, dass das Gehirn langsamer arbeitet und sich länger auf Buchstaben, Wörter und Sätze konzentriert. Bekanntlich fördert diese Verlangsamung die Konzentration.
DIE VERBINDUNG ZWISCHEN GEHIRN UND HÄNDEN
Auf diese Weise prägen sich die Sätze, aus denen unser Mantra besteht, besser im Gehirn ein. Indem wir unsere Mantras nicht wie auswendig gelernte Sätze wortwörtlich aufsagen und dabei schnell über sie hinweggehen, sondern sie aufschreiben, erzielen wir effizientere Ergebnisse. Unsere Hände gehören zu den Organen, die den größten Einfluss auf das Gehirn haben. Zwischen dem Gehirn und den Händen besteht eine direkte Verbindung, ein direkter Kanal.
Wie Sie wissen, kommunizieren Gehörlose und Stumme über diesen Kanal mithilfe von Handbewegungen. Auch beim Lesen der Körpersprache spielen die Hände eine entscheidende Rolle. Ob die Hände geschlossen, offen oder zur Faust geballt sind, liefert wichtige Hinweise darauf, was die Person denkt.
FINGERABDRÜCKE SIND EINZIGARTIG
Auch wenn wir Tiere kontrollieren wollen, nutzen wir meistens Handbewegungen. Denn auf diese Weise senden wir direkt Signale an ihr Gehirn. Kein Fingerabdruck gleicht dem anderen, jeder ist einzigartig. Unterschriften lassen sich nicht fälschen, und wenn doch, fällt es auf. An der Handschrift eines Menschen können wir seinen Charakter erkennen. Wir können seine Lebensqualität, seine Weltanschauung, seine Gesundheit usw. analysieren.
Beim Schreiben nutzen wir unseren Tastsinn, also unsere Hände. Beim Schreiben berühren wir etwas – das dürfen wir nicht vergessen. Wir nutzen dabei direkt den Kommunikationsweg zwischen den Händen und dem Gehirn. Auch unsere Augen nehmen diese Kommunikation wahr, und mit ihrer Hilfe speichern wir das Geschriebene in unserem Gedächtnis. Dabei denken wir natürlich auch nach.
Und das Wichtigste ist: Wir tun all das gleichzeitig. Daher ist die Wirkung des Schreibens im Vergleich zur mündlichen Wiederholung um ein Vielfaches größer. Dank dieser Methode dringen die Gedanken, die wir unserem Unterbewusstsein vermitteln wollen, am tiefsten ein. Kurz gesagt: Durch das Schreiben übernehmen Sie das Steuer Ihres Lebens, nehmen es fest in die Hand und behalten es ganz mühelos unter Kontrolle.
